|
Beschreibung:
Bis vor wenigen Jahren war Koh Samet eine tropische Trauminsel mit schneeweißen Sandstränden und nur einigen wenigen Travellern, die in kleinen Bungalowanlagen Unterkunft fanden. Heute kommen Touristen
aus allen europäischen Ländern und vorwiegend Thais aus Bangkok und Umgebung für Kurztrips oder Wochenendvergnügen auf die Insel und hinterlassen Lärm und Dreck. Der kleine Ort im Nordosten hat sich zunehmend
zum Amüsierviertel gewandelt mit Discos, teuren Restaurants und Müll- und Ungezieferproblemen. Hier liegt auch der schönste und längste Strand der Insel
, der Sai Kaeo Beach. Die Strände sind zumeist palmenlos, dafür inzwischen eng bebaut und leider mit viel angeschwemmten Müll belastet.
Nachdem man den kleinen Ort mit dem Pier im Norden durchfahren hat, zahlt man völlig unnötigerweise 200 Baht pro Person Eintritt in den Nationalpark Ko
Samet. Die unbefestigte Strasse zu den Bungalows, die im Norden dicht an dicht stehen, ist sehr eng und führt zunächst gen Süden. Es gibt eine Querstrasse, die zur Westküste zum Paradies Beach führt.
Sie gesamte Ostküste besteht aus langen weißen Sandstränden und im Süden Sandbuchten mit guten Bade- und Schwimmöglichkeiten. Je weiter südlich man
kommt, desto ruhiger wird es und man spürt noch das “alte” Ko Samet. Im Süden ist es sehr felsig und daher gut zum Schnorcheln geeignet. Die
Westküste ist Felsenküste bis auf wenige Sandbuchten im Norden. Dort am Paradies Beach liegen die teuersten Resorts der Insel an einer kleinen wirklich schönen Bucht. Hier lassen sich abends noch in Ruhe schöne
Sonnenuntergänge geniessen.
Abends kann man auch auf Koh Samet in den Restaurants auf dem Strand essen und die Abendatmosphäre
geniessen. Aber Koh Samet ist keine ruhige Insel mehr. Diskos und Amüsierbars spielen laute Musik bis tief in die Nacht. Das Publikum ist daher eher sehr jung.
Anreise: Mit dem Bus fährt man von Bangkok oder Pattaya zum Küstenort Ban Phe. Dort fahren stündlich Boote
für 50 Baht pro Person nach Ban Na Dan auf Ko Samet. In der Hochsaison gibt es auch Boote, die die einzelnen
Strände und Buchten anfahren, so erspart man sich die Weiterreise auf der Insel. Allerdings fahren sie nur bei
Mindestbesetzung und oft nur nach vorheriger Anmeldung. Wer es eilig hat, kann ein Speedboot für 800-1000 Baht mieten und sofort abfahren.
Es gibt zwei Piers in Ban Phe und private Vermittler, die bis zu 200 Baht pro Person verlangen. Dabei ist es für
den Anreisenden schwer zu durchschauen, welches Boot offiziell für 50 Baht, und welches privat für mehr Geld
fährt. Am besten geht man direkt zum Pier an die Kasse (Touristinformation) und kauft dort sein Ticket, ohne auf Vermittler und ihre Versuche zu hören.
Übernachtung: Übernachtungsmöglichkeiten in schönen und weniger schönen Bungalowanlagen und Resorts
gibt es an der Ostküste sehr viele, sie stehen mittlerweile dichtgedrängt. Aber in der Hochsaison werden die Betten dennoch knapp und v.a. teuer. Der Service ist neutral bis unfreundlich, die meisten Bungalows sind
veraltet und teils schmuddelig. Die Preise sind mit den Thaiausflüglern deutlich gestiegen und häufig die Gegenleistung nicht wert. Dennoch sollte man in der Saison von Dezember bis April vorreservieren. Am Paradies
Beach an der Westküste muß man mit Preisen ab 100€ pro Nacht rechnen. Im südlichen Teil hat eines der schönsten Beach Hotels Thailands eröffnet, das Paradee Resort and Spa.
Hotelliste Koh Samet / Rayong (Warum hier buchen ?)
Geeignet für: Für Urlauber, die sich an dem oben beschrieben nicht stören und eine schöne tropische Insel mit
Nightlife erleben möchten, ohne eine aufwendige und lange Anreise zu haben: 3-4 Stdn Busfahrt von Bangkok, bzw eine Std. von Pattaya, plus eine halbe Stunde Bootsfahrt.
|